Unser Hinterhofgarten hat neue Bewohner ;)

Heute habe ich in unserem Hinterhofgarten etwas umgeräumt. Letztes Jahr sind ein paar unserer Funkien eingegangen und jetzt hatte ich eine Lücke in meinem Hortensienbeet, an dessen Rand drei große Funkien (jetzt nur noch zwei) standen.

Eine der überlebenden Funkien, stand in meinem „Vogelbeet“, unter dem Walnussbaum. Da dort regelmäßig die Ringeltauben ein Päuschen machen, flatschten immer deren Hinterlassenschaften auf die Funkie.

Also habe ich sie ausgegraben und mit ihr die Lücke am Rande des Hortensienbeets geschlossen. Unten, links im Bild.

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2012 habe ich drei Hortensien dort eingepflanzt, von denen sind zwei mitlerweile richtig riesig, die Weiße jedoch ist total mickerig und wurde von den anderen Hortensien total überwuchert, also habe ich sie von dort befreit und neben meine alte Hortensie gesetzt. Ich hoffe, sie wächst dort gut an.

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Von einer meiner Freilandhortensien, die ich 2014 gesetzt habe, habe ich mir einen Ableger gezogen, indem ich einen bodennahen Zweig zum Teil eingegraben habe. Dieser ist dann angewachsen und ich habe ihn heute von der Mutterpflanze getrennt. Er hat jetzt die richtige Größe zum Umsetzen gehabt (doppelt so groß, wie die Mutterpflanze, die ich mir online hab schicken lassen und die winzig war!). Eigentlich wollte ich ihn neben die weiße Hortensie setzen. Dafür mussten die wildwachsenden Knoblauchsrauken weichen.

Ich bin immer dankbar für alles was freiwillig in unserem schattigen Hofgarten wächst, darum entferne ich wilde Stauden nicht so gerne, aber der Platz ist glaube ich ideal für die Hortensien, weil dort immer etwas Vormittagssonne hinkommt.

Als ich nun die Rauken entfernt habe sah ich ein „Mauseloch“ oder etwas in der Art. Ich kenne ja die Löcher von Erdbienen, die sind wesentlich kleiner. Hm, nunja ich ließ es erst einmal in Ruhe, durch das Harken lag eine kleine Schicht Erde über dem Loch. Ich war noch beim Verteilen der neuen Gartenerde und beim Ausheben des Loches für die weiße Hortensie, als ich eine Hummel in Bodennähe rumfliegen sah. Sollte die etwa in diesem riesigen Loch wohnen?

Ich beobachtete sie einen Moment und fegte mit den Fingern das Loch wieder frei und es dauerte nicht lange, da verschwand sie in ihm. Cool, Erdhummeln bei uns! Ich liebe Hummeln!

Ich machte erstmal eine Pause. Das war jetzt doof. Es ist genau die Stelle, wo ich den Ableger hinsetzen wollte. Das Hummelnest zerstören kam aber nicht in Frage, schade dass ich die schützdenden Rauken da schon entfernt hatte. 😦

Nun ja, ich habe den Ableger jetzt auf die andere Seite der alten Hortensie gepflanzt.

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Der Hummel habe ich einen zerbrochenen Blumentopfrand über das Loch gelegt. vielleicht bietet das etwas Schutz. Damit niemand das Loch für ein Mauseloch hält und es vielleicht schließen will….(was weiß ich denn, auf was für Ideen meine Nachbarn kommen?)…habe ich ein Schild daneben gesetzt, drauf steht: Erdhummel! 🙂

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Etwas Zuckerwasser habe ich auch noch hingestellt. Ich würde ja gerne ein paar Pflanzen daneben setzen, aber ich habe Angst, die Gänge zu zerstören 😦

Wer sich für die Entwicklung meines Hofgartens interessiert, kann gerne nochmal nachlesen…einfach am Seitenende die Kategorie „Hinterhofgarten“ auswählen…. 😀

 

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Ewiges Projekt

Seit Jahren versuche ich den zum größten Teil im Schatten liegenden, sehr sandigen Hinterhofgarten bei uns zu begrünen.

Viele der Pflanzen, die ich angepflanzt habe sind eingegangen.

Dann hatten letztes Jahr unsere über 20 Jahre alten Funkien irgendeinen Wurzelschädling  und vier der Pflanzen sind eingegangen. Das sorgt jetzt wieder für neue Lücken.

Was wirklich gut wächst, sind meine Hortensien. Davon mache ich in der nächsten Zeit auch mal neue Fotos.

Vor drei Jahren hatte ich unter Anderem drei Glockenblumen gepflanzt, davon haben zwei überlebt und so langsam fangen sie an sich auszubreiten. Ich war heute mit meinem Sohn im Gartencenter und habe davon (oder eher so Ähnliche) noch drei gekauft und dazwischen gesetzt. Mal sehen, ob das was wird.

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Das Beet

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Das linke Bild ist von 2015. Die Fingerhüte, die dort zu sehen sind, gibts natürlich nicht mehr. Die zwei Glockenblumen (links noch mit Schild) sind im rechten Bild, dieses grüne Wuschelding, das jetzt von den neuen Glockenblumen ergänzt wird. Knospen sind jede Menge dran, mal sehen, ob sie auch blühen.

Der „Japaner“ in der Mitte steht noch, hat dieses Jahr auch wieder geblüht und hat jede Menge neue Blätter bekommen, die erst rot sind, dann so wie jetzt gelb und anschließend ihre grüne Farbe bekommen.

Leider ist einer Nachbarin mal das Fahrrad raufgefallen und er hat einen ganzen Zweig eingebüßt, aber er hat es überlebt.

Außerdem haben wir im „Vogelbeet“ zwei neue Lilien eingepflanzt, da meine alten Lilien dort jedes Jahr tapfer wiederkommen und sich sogar eine Zwiebel, die ich vor einigen Jahren gesetzt habe zum ersten Mal durchgekämpft hat.

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Die schöne gelbe Lilie ist ebenfalls von 2015 und auf dem rechten Foto ganz links im Bild. daneben eine orangefarbene, die ich heute gepflanzt habe. Der lange Stiel ist von der alten Zwiebel und zum ersten Mal draußen. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was für eine Farbe ich da gesetzt habe. Daneben noch eine, vermutlich gelbe, heute gepflanzte. Und dahinter zum Teil auch schon ziemlich hoch, meine ganz alten Lilien, die das letzte Unwetter hingelegt hat. Die habe ich jetzt an Stäbe gebunden.

So das war mein Werk von heute. Bisschen neue Erde habe ich noch untergraben. Nächste Woche gehts weiter mit dem Hortensienbeet und was ich noch so schaffe.

Jedenfalls kommen im Laufe der Woche 350 Liter neue Erde, um den Boden etwas zu verbessern.

Bis dahin…

danke fürs Lesen 🙂

Gelbe Lilien/Blütenstempel

Die neuen Lilien sind aufgegangen.