Fotosession mit Zuckerschock

Am letzten Dienstag hatte ich das Vergnügen viele Kitten fotografieren zu dürfen.

Die Züchterin unserer Coonies hat mich gefragt und obwohl ich mir überhaupt nicht sicher war, ob ich das hinbekomme, habe ich gesagt, dass ich das trotzdem gerne versuchen würde.

Insgesamt waren es 20 (!!) Kitten aus vier verschiedenen Würfen. 🙂

Normalerweise hat sie nicht so viele gleichzeitig, aber ihr neuer Zuchtkater fing an zu markieren und deswegen hatte sie die Katzen früher als geplant decken lassen.

Es war ja so ein Gewusel. Zwar hat sie ein paar der Kitten in ein anderes Zimmer gebracht, aber ein Sack Flöhe ist ja nichts gegen Kitten im Alter von 10-13 Wochen.

Während ich also nonstop auf den Auslöser drückte, wobei ich geschlagene drei Stunden auf den Knien rumrutschte, mein Sohn die Kitten davon abhielt vom Tisch runterzuspringen, wedelte sie sich nen Wolf (Federwedel/Katzenspielzeug) damit die Kitten nicht rumrennen, sondern in die Kamera gucken.

Ich hab noch nie so viele Fotos geschossen und dreiviertel waren für die Tonne, weil die sich so schnell bewegt haben aber ich denke, es hatte sich trotzdem gelohnt, darum möchte ich euch hier ein paar zeigen.

Für Interessierte: Die Zucht ist in Oranienburg.

Coonieland Eden

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Darf ich vorstellen, Spark

Das ist Spark, oder Sparky, geboren am 4. Sep. 2015

Spark (bedeutet Funke) ist red-silver ticked tabby und wiegt im Moment so um die 8 Kilo. Als er klein war, war von seinem Rot noch mehr zu sehen, 

aber das ist durch den hohen Silberanteil jetzt sehr aufgehellt. Sparks Fell wirkt immer irgendwie abgefressen und egal wie sehr ich ihn Bürste, er sieht immer strubbelig aus, wie ein alter Flokati.

Er hat Kupferfarbene Augen, 

die als er noch kleiner war von einem schönen Honigton waren.

 Das sich Katzenaugen so verändern, wusste ich vorher auch noch nicht. Ich dachte, wenn sie von ihrem Baby-Blau  in eine andere Farbe wechseln, bleiben sie so.

Spark ist unser Baby, er ist sehr anhänglich, läuft mir fast immer hinterher, erzählt und weint viel. Jedenfalls macht er lautstark auf sich aufmerksam, wenn er Fressen, Spielen, Schmusen oder Leckerlis will. Manchmal sitzt er aber auch nur vor dir und hypnotisiert dich, da ist er echt ausdauernd. 😁

Er hat immer einen traurigen Gesichtsausdruck, man kann ihm einfach nicht widerstehen.

Obwohl er sehr verschmust ist, ist er kein Schoßkater. Er kommt nie auf den Schoß und bleibt auch nur kurz auf dem Arm, wenn man ihn hochnimmt. Er liegt auch nur selten auf der Couch. Wenn dann nur am Fußende und nie in den Betten.

Wenn er es will, schmust er ausdauernd gibt Küsschen, putzt uns und lässt sich gut Bürsten.

Er spielt gerne mit mir mit dem Federwedel und den Angeln, mag es, wenn man ihm Spielsachen zuwirft, fängt sie und lässt sie dann liegen. Alleine spielt er selten und wenn dann auch nur mit so kleinen Spiralfedern und seinen Kitty Boinks. Dafür tobt er ab und an mal ganz gerne mit seinen Brüdern.

Bei der Auswahl der Spielsachen muss ich sehr aufpassen, denn er zerlegt die Teile innerhalb von Sekunden. Er ist ein Reißwolf und neigt dann dazu das was er im Mund hat auch zu fressen.

 Ansonsten ist er, wie es der Rasse entspricht sehr neugierig, gutmütig und lieb. Falschheit kennt er nicht. Er ist allerdings ein Angsthase, schreckhaft und Fremden gegenüber zurückhaltend. Da faucht er auch mal, hat aber noch nie gehauen.

Wer von euch Instagram hat, kann ihn unter dem hashtag #SparkTheCoonie finden, oder über meinen Account:

mycoonies

Unsere Coonies

Ich habe ja vor einiger Zeit schon mal von unseren beiden Coonies gepostet (mittlerweile sind es drei😁) und jetzt möchte ich sie mal richtig vorstellen. 

Unsere Coonies stammen nicht aus einer Linienzucht, sondern wurden outcross und foundation gezüchtet. Der Vater ist ein F4 Kater. Da gehe ich später mal näher drauf ein.

Jedenfalls haben sie nicht die heute ausgeprägten Merkmale und sehen eher wie die Coonies von früher aus.

Ich werde oft kritisiert oder verurteilt, weil ich Katzen aus der Zucht und nicht aus dem Tierschutz genommen habe. Warum muss man sich eigentlich für so eine Entscheidung rechtfertigen?

Früher hatten wir immer Hauskatzen und meine ersten eigenen Katzen waren ein Geschwisterpaar aus dem Tierheim. Peter und Rocky.

Sie hatten chronischen Schnupfen, mussten regelmäßig behandelt werden und Rocky musste nach nur wenigen Monaten wegen eines großen Tumors eingeschläfert werden. 

Das muss natürlich nicht immer so laufen. Für den Tumor kann keiner was.

Dass ich nun Zuchtkatzen genommen habe, hat folgende Gründe:

  • Ich träume seit 20 Jahren von einer Maine Coon, weil ich mich in die Rasse verliebt habe. 
  • In Berlin hatte ich keine Maine Coon im Tierschutz gefunden und es sollten ja auch 2 sein.
  • Ich wollte dass die Katzen die bestmöglichen Voraussetzungen haben und habe die Zucht sehr gewissenhaft ausgesucht. Vermehrer kamen nicht in Frage.
  • Sollte wieder Erwartens der Fall eintreten, dass wir die Katzen abgeben müssen (was hoffentlich NIE der Fall sein wird), haben sie bei unserer Züchterin immer ein Zuhause und Jemanden der gewissenhaft nach neuen Besitzern sucht.

Auf den nächsten Seiten werde ich also für die die Interesse haben, Spark, Ash und Smokey vorstellen.