trans*

Wer von euch meinem Blog schon länger folgt, der erinnert sich vielleicht noch wage daran, dass mein Kind sich die langen Haare hat abschneiden lassen und diese für krebskranke Kinder gespendet hat.

Der Haarschnitt war damals ein Befreiuungsakt für mein Kind. Er war lang ersehnt und es steckte sehr viel mehr dahinter, als wir dachten.

Warum ich Kind und nicht Tochter sage? Weil die Bezeichnung „meine Tochter“ nicht mehr richtig ist, weil meine „Tochter“  jetzt mein Sohn ist, denn mein Kind ist trans*.

Wisst Ihr was trans* ist? Vielleicht kennt Ihr die Begriffe transsexuell, oder transident, oder transgender?

Das bedeutet, dass sich ein Mensch in seinem biologischen Geschlecht falsch fühlt. Er identifiziert sich nicht mit seinem Geschlecht. Das hat NICHTS mit der geschlechtlichen Orientierung zu tun, sondern damit, wie sich derjenige fühlt, wie er sich selber sieht und wie er von anderen wahrgenommen werden möchte.

Welches jetzt der richtige Begriff ist, ehrlich gesagt, keine Ahnung…

Bei transsexuell denken viele an Sex, bei transident an eine Störung, bei transgender….“die WOLLEN ja so sein“….etc. Selbst die Betroffenen, wissen manchmal nicht welche Bezeichnung sie nehmen sollen, denn jede von Ihnen suggeriert etwas Anderes in den Zuhörern. Irgendwie ist jede Bezeichnung negativ behaftet. Also sagen wir ganz einfach nur trans*

Es ist auch egal, wie man es bezeichnet. Es ist nichts, was man sich aussucht, oder wie man sein WILL. Es ist nicht anerzogen oder wurde dem Menschen eingeredet, oder was auch immer.

Diese Menschen und somit auch mein Sohn, haben einen Leidensweg hinter sich, bis sie sich „geoutet“ haben und einen ebensolchen vor sich. Mein Sohn möchte eigentlich nichts anderes, als „normal“ sein, er will einfach nur so sein, wie er sich fühlt, wie er sich sieht, aber wenn er in den Spiegel sieht, sieht er ein Mädchen.

Wenn ich ihn ansehe, sehe ich einen wunderbaren Menschen. Kreativ, einfühlsam, talentiert, tolerant, freundlich, humorvoll, tierlieb, intelligent, wissbegierig…..usw.

Und ich sehe einen verzweifelten jungen Menschen, sein halbes Leben unglücklich, depressiv, traurig, verunsichert, voller Ängste und Selbstzweifel…

Seit drei Jahren lebt Jay, wie er jetzt heißt in seinem gefühlten Geschlecht, also als Junge und hoffentlich bald, bekommt er seine Überweisung für die Hormontherapie, damit er sich auch äußerlich verändert und er, wenn er in den Spiegel sieht, das sieht, was er fühlt.

Da ich annehme, dass es nicht jeden meiner Leser interessiert, werde ich eine neue Seite einrichten, wo Ihr wenn Ihr Interesse habt, nachlesen könnt, wann und wie er/wir feststellten, dass er trans* ist, wie es vorher war, was seitdem passiert ist und wie es weiter geht. Seine/Unsere Geschichte halt.

Warum ich das mache?

Ich habe lange überlegt, ob ich unsere Geschichte erzählen soll. Unsere Geschichte, weil ich als Mutter, wir als Familie, ja auch betroffen sind. Es gibt viele Erfahrungsberichte im Internet und mir als Mutter hat es auch ein wenig geholfen zu lesen, dass es sehr vielen anderen Familien ebenso ergeht. Vielleicht kann also mein Bericht auch anderen Eltern helfen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen müssen. Und ich möchte zeigen, dass es nichts ist, wofür man sich zu schämen braucht. Es ist kein Tabu-Thema und wir können offen darüber reden.

Die Seite erreicht Ihr über diesen Link, aber sie befindet sich noch im Aufbau.

Transition Story

 

 

 

 

 

 

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Lebenszeichen 

Ihr Lieben.

Falls ich noch Leser habe, erstmal eine dicke Entschuldigung, dass ich den Blog so lange habe brach liegen lassen und danke, dass ihr trotzdem hier geblieben seid. 😗

Vieles ist bei mir passiert und Einiges hat sich geändert. Ich bin  tatsächlich so gut wie nie am Rechner und mit dem Editor auf dem Tablet und Handy bin ich nicht klar gekommen, aber ich versuche es jetzt noch mal.

Ich hoffe es geht euch gut.

Es gibt ne Menge zu erzählen und ich werde versuchen, das in den nächsten Tagen auch zu tun. Da ich jetzt Urlaub habe, sollte das zu schaffen sein. 😊

Jetzt wünsche ich euch erstmal ein schönes Wochenende und ich freue mich von euch zu lesen.

Da bin ich also….

Nun bin ich also auch ein Blogger…..

Warum fange ich jetzt auch damit an?….Nicht weil ich mich so wichtig fühle…sondern einfach weil es mir Spaß macht zu schreiben, zu erzählen…..und weil ich auch meine Fotos präsentieren möchte.

Ich hatte jetzt 7 Jahre lang eine Fanpage über einen Schauspieler. Ist eigentlich immer alles gut gegangen, aber da ich dafür ausschließlich Bilder aus dem Netz verwenden musste, hatte ich auch immer Angst mal eines zu erwischen, dass einem Copyright unterliegt und man hört und liest ja so viel von superteuren Abmahnungen und Strafen…..Ich habs nun doch mit der Angst zu tun bekommen und da ich auch nicht mehr so aktiv auf der Seite war, habe ich sie gelöscht…schnief, das hat mich etwas Überwindung gekostet, aber vielleicht tröstet mich der Blog nun darüber hinweg.

Ich kann verstehen, dass Fotografen nicht möchten, dass ihre Bilder einfach verwendet werden. Ich finde das ja selber blöd, aber müssen die Strafen sich auf so horrende Summen belaufen?

Früher habe ich Videoclips gebastelt. Hier hatte ich das selbe Problem, ständig wurden Clips gelöscht, weil man ein Lied oder einen Filmausschnitt verwendet hat, der nicht erlaubt war. Dabei waren gerade die Filmclips die beste Werbung für die Filme.

Nun ja…da wird es wohl noch lange Schwierigkeiten und nicht ganz geklärte Regeln geben…mal sehen wie sich das entwickelt.

Also, ich würde mich freuen, falls mal Jemand über meinen kleinen Blog stolpert, wenn er einen Kommentar hinterlässt. Über Anregungen, Tipps und Hinweise, falls was nicht funktioniert, freue ich mich und sage schonmal danke..;)

Bis dann….Caro